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Während ein Bewerbungsschreiben normalerweise auf eine ausgeschriebene Stelle in einem Unternehmen zugeschnitten ist, wird das Initiativanschreiben für eine Initiativbewerbung ohne eine Ausschreibung – sozusagen blind – und auf eigene Initiative verschickt. Und das erfordert natürlich eine Menge Fingerspitzengefühl. Schließlich will der Bewerber den Leser von sich überzeugen, ohne dass eine freie Stelle besetzt werden muss.

Der Schwierigkeitsgrad einer Initiativbewerbung ist weit höher als bei einer normalen Bewerbung um einen ausgeschriebenen Job!

Ein passendes Initiativanschreiben erfordert deshalb nicht nur mehr Kreativität, sondern muss den Personaler oder potenziellen neuen Chef wirklich überzeugen. Hier gibt es deshalb wertvolle Tipps zur perfekten Initiativbewerbung sowie Bewerbungsvorlagen:

Das perfekte Initiativanschreiben

Das Initiativanschreiben für die professionelle Initiativbewerbung hat zwar ähnliche Bestandteile und Vorgaben wie ein reguläres Bewerbungsschreiben, allerdings gibt es inhaltlich doch einiges zu beachten. Während man sich bei einer normalen Bewerbung an der Ausschreibung, den geforderten Tätigkeiten und Kenntnissen sowie den Angaben zur Stelle orientieren kann, um ein optimales Anschreiben verfassen zu können, muss der Bewerber bei der Initiativbewerbung selber beweisen, dass er weiß, was er will und was in einem Job in diesem Unternehmen wirklich gefordert ist. Folgende Hinweise helfen dabei, ein gutes Initiativanschreiben zu verfassen:

Das eigene Profil schärfen

Wo will der Bewerber hin? Um sich initiativ zu bewerben, sollte man zunächst überlegen, was man im Traumunternehmen überhaupt machen will. Dazu gehört nicht nur die Jobbezeichnung – also als was man arbeiten möchte, sondern auch die konkreten Tätigkeiten. Wenn man dem Leser im Anschreiben zeigt, dass man weiß, was im Unternehmen zählt und ebenfalls weiß, welche Tätigkeiten dazu gehören – und man diese auch noch bewältigen kann, ist man schon einmal einen guten Schritt näher am Traumjob dran.

InitiativanschreibenRecherche zum Unternehmen

Wie bei der normalen Bewerbung ist auch bei der Initiativbewerbung Recherche notwendig. Der Leser möchte sehen, dass sich der Bewerber mit dem Unternehmen beschäftigt hat und keine 0815-Bewerbung mit Standard-Anschreiben herausgeschickt wurde. Dabei geht es nicht darum, dass man Daten oder Fakten herunterleiert. Es geht darum, dass  man einige Details und Kenntnisse unauffällig einbaut und dabei zeigt, warum man genau für dieses Unternehmen arbeiten möchte. Genau das ist bei einer Initiativbewerbung essentiell wichtig – die Motivation muss klar werden und den Leser mitnehmen.

Wer viele Absagen auf Bewerbungen bekommt, sollte das Bewerbungsanschreiben überdenken. Hat man vielleicht einfach Sätze oder Vorlagen aus dem Internet kopiert? Das mögen Personaler gar nicht!

Struktur im Initiativanschreiben

Ein gutes Anschreiben zeichnet sich durch einen roten Faden aus, der der gesamten Bewerbung Struktur gibt und auch den Lesefluss erleichtert. Dabei ist es empfehlenswert, wenn auch das Initiativanschreiben durch Einleitung, Hauptteil und Schluss gegliedert wird. Die einzelnen Abschnitte kann man durch Absätze auflockern, sodass kein großer Textblock entsteht. Generell bevorzugen Personaler und Recruiter kurze und knackige Anschreiben, die nicht länger als eine DIN A 4 Seite sind.

Gerade bei Initiativanschreiben ist die richtige Länge extrem wichtig: Ist das Anschreiben zu lang, wird der Personaler sich nicht die Zeit nehmen, es zu lesen – schließlich ist keine Position ausgeschrieben und er MUSS niemanden in dieser Richtung einstellen. Es lohnt sich nicht, viel Zeit zu investieren. Es darf aber auch nicht zu kurz sein, will man doch im Initiativanschreiben Werbung für sich selbst und die eigenen Kompetenzen und Skills machen. Ausgewogenheit ist hier das Stichwort.

Die eigene Motivation zeigen

Als Einstieg ist es sinnvoll, dass direkt gezeigt wird, warum man unbedingt für genau dieses Unternehmen arbeiten möchte. Das Interesse am Bewerber soll geweckt werden! Gerade in einer Initiativbewerbung kann also ruhig ein etwas kreativerer Einstieg gewählt werden, der Aufmerksamkeit erregt und die Reaktion beim Personaler oder Chef hervorruft, die man möchte:

Wir suchen zwar gerade niemanden, aber diesen Bewerber möchte ich unbedingt kennenlernen!

Das Ziel der Initiativbewerbung ist immer die Einladung zum Vorstellungsgespräch, denn dies ist schon die halbe Miete. Ein spannender und positiv formulierter Einstieg ist dabei schon ein guter Weg. Wenn dann noch die eigenen Fähigkeiten und Skills ins beste Licht gerückt werden, ist die perfekte Bewerbung bereits zum Greifen nah.

Fehler sind ein direktes Ausschlusskriterium

Natürlich sind Rechtschreib- und Grammatikfehler in jedem Anschreiben und jedem Lebenslauf ein absolutes No-Go. Doch gerade im Initiativanschreiben sind sie das größte Ausschlusskriterium überhaupt. Sie zeigen nicht nur, dass der Bewerber nicht besonders aufmerksam arbeitet, sondern wirken zusätzlich noch unprofessionell. Wer bereits in der schriftlichen Bewerbung Fehler macht, arbeitet auch im Job nachlässig – so jedenfalls der Gedankengang der meisten Personaler, die Bewerbungen mit Fehlern direkt aussortieren.

Deshalb ist es absolut ratsam, dass man das Initiativanschreiben und den Lebenslauf vor dem Versenden nochmals selbst auf mögliche Rechtschreibfehler überprüft und die gesamte Initiativbewerbung von einem zweiten Paar Augen überprüfen lässt.

Warum sind andere Bewerber mit Initiativanschreiben erfolgreicher?

Vielen Jobsuchenden fällt das Verfassen von Bewerbungsschreiben – besonders bei einer Initiativbewerbung – sehr schwer. Man hat keine Zeit und manchmal auch einfach nicht die Nerven, sich einige Stunden mit dem Verfassen von optimalen Bewerbungsunterlagen zu befassen. Ein professioneller Bewerbungsservice kann dabei weiterhelfen! Das ist kein unfairer Vorteil! Diese professionelle Unterstützung kann schnell und bequem zum neuen Traumjob verhelfen. Dabei kann alles bequem online in Auftrag gegeben werden. Auch für die persönliche Note im Initiativanschreiben wird durch einen persönlichen Ansprechpartner gesorgt.

Bewerbungsvorlagen in WORD oder Pages herunterladen:

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Ein handschriftlicher Lebenslauf – ein altes, vergessenes Relikt aus einer ganz lange zurückliegenden Vergangenheit? Nicht ganz. Obwohl die meisten Bewerber schon lange keinen handschriftlichen Lebenslauf mehr verfasst haben, einige noch nie, wird dieser vereinzelt doch noch gefordert.

  • Welche Unternehmen fordern noch einen handschriftlichen Lebenslauf an?
  • Was bedeutet überhaupt handschriftlicher Lebenslauf?
  • Warum erfordern Unternehmen einen handschriftlichen Lebenslauf?

Welches Unternehmen fordert noch einen handschriftlichen Lebenslauf?

Ob ein handschriftlicher Lebenslauf gefordert wird, hängt stark von dem jeweiligen Unternehmen ab. Es gibt einige unterschiedliche Gründe, warum das Wunschunternehmen unbedingt einen handschriftlichen Lebenslauf voraussetzt. Manchmal verlangen z.B. Justizbehörden oder große Industriebetriebe den handschriftlichen Lebenslauf, diese vor allem wenn es um leitende Positionen geht.

Manche kleine bis mittelständische Unternehmen, die noch recht konservativ sind, bevorzugen auch den Lebenslauf in handschriftlicher Form.

Allerdings muss man auch dazu sagen, dass dies eine absolute Ausnahme ist. In unserer digitalisierten Welt, die auch den Personalbereich fest im Griff hat, ist die Online-Bewerbung die Regel. Wenn ein Unternehmen noch ein handschriftlicher Lebenslauf reicht oder sogar darauf bestanden wird, ist dies ein Zeichen dafür, dass das Unternehmen noch nicht besonders weit entwickelt ist, was Digitalisierung angeht. Doch was tun, wenn mein Traumunternehmen doch einen handschriftlichen Lebenslauf sehen will?

Checkliste handgeschriebener LebenslaufWas ist überhaupt ein handschriftlicher Lebenslauf?

Wie der Name schon sagt, wird ein handschriftlicher Lebenslauf per Hand geschrieben und nicht, wie sonst üblich, als Tabelle digital abgetippt. Manche Bewerber lassen sich verwirren und denken, bei dem handschriftlichen Lebenslauf reicht es aus, seinen tabellarischen Lebenslauf einfach abzuschreiben. Jedoch erwartet das Unternehmen in der Regel einen ausformulierten, mit der Hand geschriebenen Lebenslauf, wenn es nach einem handschriftlichen Lebenslauf verlangt. Also nicht den klassischen tabellarischen Lebenslauf mit Stichpunkten. Dabei geht es darum, ähnlich wie im Motivationsschreiben, die eigenen Stationen und die Eignung des Bewerbers darzustellen.

Warum verlangt das Unternehmen einen handschriftlichen Lebenslauf?

Ein handschriftlicher Lebenslauf kann für das Unternehmen, das ihn verlangt, tatsächlich einige Vorteile mit sich bringen. Viele Bewerber fühlen sich sofort abgeschreckt und bewerben sich gar nicht erst, somit ist die Menge an Bewerbungen deutlich geringer und die Kandidaten, die sich die Mühe machen, einen solchen Lebenslauf zu erstellen, sind auch wirklich interessiert.

Es bewerben sich nur die Leute, die sich wirklich die Mühe machen, extra für dieses Unternehmen den Lebenslauf per Hand zu schreiben. Genau das wollen diese Unternehmen auch. Eine getippte Version zu verschicken, ist deutlich einfacher, in der Regel ist der tabellarische Lebenslauf irgendwo auf dem Computer gespeichert und man muss nur noch kurz ein paar Kleinigkeiten wie das Datum ändern und schon ist die Bewerbung zum Versenden fertig.

Der handgeschriebene Lebenslauf erfordert dagegen einen höheren Aufwand. Zudem kommt erschwerend hinzu, dass einige Personaler eine graphologische Ausbildung genossen haben oder sich im letzten Schritt des Bewerbungsverfahrens an einen professionellen Graphologen wenden, der die Handschrift der Bewerber bewertet. Die Handschrift jedes Menschen sagt einiges über seine Persönlichkeit aus. Wenn also ein handschriftlicher Lebenslauf gefragt ist, wollen Unternehmen den Bewerber oft auf fordern und mehr über ihn erfahren. Es muss nicht zwangsläufig etwas über die vermeintliche Rückständigkeit und mangelnde Digitalisierung aussagen.

Fazit: 1-2 Seiten. Länger sollte der handschriftliche Lebenslauf nicht sein.

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Die Landeshauptstadt Düsseldorf bietet jungen Unternehmen und Startups viele Vorteile. Düsseldorf befindet sich im Zentrum  der Metropolregion Rhein-Ruhr ist mit rund zehn Millionen Bewohnern einer der 30 größten Ballungsräume der Welt. Dabei gilt Düsseldorf als eine der wichtigsten deutschen Wirtschaftsstandorte und ist auch für Startups und Online-Unternehmen von großer Bedeutung.

  • Darum ist Düsseldorf ein optimaler Standort für Startups
  • Das sind die besten Startups in Düsseldorf.

Startups in Düsseldorf erwartet in der fast 650.000 Einwohnerstadt höchste Lebensqualität. Düsseldorf ist laut einer internationalen Studie auf Platz sechs der besten Städte weltweit. Darüber hinaus verfügt Düsseldorf mit dem Düsseldorf International Airport (DUS) über exzellente Infrastruktur und hat mit unzähligen freien Büros und internationalen Firmen vor Ort optimale Startbedingungen für aufstrebende Startups.

Die besten Startups in Düsseldorf: eine Auswahl

#1 Trivago, das Startup, das keines mehr ist

Trivago ist für die meisten Internetnutzer in Europa ein Begriff. Auch wenn das Weltunternehmen mittlerweile kein reines Düsseldorfer Startup mehr ist, kann man dennoch viel vom Branchenriesen lernen. Trivago gehört mittlerweile zu Booking.com. Der Wert des Unternehmens wurde von Analysten auf 5 Milliarden Dollar, also ca. 4,6 Mrd. Euro, geschätzt. Grund genug, das ehemalige Startup hier mitaufzulisten. Das Unternehmen wurde 2005 von Rolf Schrömgens in Düsseldorf gegründet, in wenigen Jahren hat sich Trivago von einem Startup zur weltweit größten Hotelsuche mit 52 Plattformen in 33 Sprachen entwickelt.

Gründung: 2005
Gründer: Rolf Schrömgens (CEO)
Website: www.trivago.de

#2 Salz&Brot – provisionsfreie Mietwohnungen in Deutschland

Wohnungen zu suchen und zu mieten ist nervig, nicht nur in Düsseldorf. Salz&Brot hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, provisionsfreie Wohnungen in Deutschland auf ihrer Seite anzubieten. Da der Gesetzgeber im Interesse der Mieter auch einiges vereinfacht hat und Provisionen nicht ohne weiteres verlangt werden können, hat sich einiges geändert. Salz&Brot, ein vorbildliches Portal aus Düsseldorf, das viel mehr zu bieten hat als die großen Konkurrenten.

Wer schon mal bei ImmobilienScout oder Immonet nach einer Wohnung geschaut hat, der weiß was gemeint ist. Hier wollen die Gründer von Salz&Brot Abhilfe schaffen und die Wohnungssuche deutlich vereinfachen. Interessant: ImmobilienScout ist mittlerweile auch Gesellschafter von Salz&Brot.

Gründung: 2013
Gründer: Tim Zimmermann (CEO), Christian Schaefer (Director Development), David Schärf
Website: www.salzundbrot.com

#3 Volunteer World – Weltweite Plattform für Freiwilligenarbeit

Freiwilligenarbeit vereinfachen und eine breite Auswahl an weltweiten Einsatzmöglichkeiten anbieten? Genau das macht Volunteer World. Davon profitieren nicht nur junge Menschen, die etwas Gutes tun möchten, sondern auch die Organisationen, die fleißige Hände benötigen. Und das weltweit. Dabei ist die Buchung von Freiwilligenarbeit so transparent und bequem wie möglich gehalten. Zur Auswahl stehen Hilfsprojekte unter anderem in Südamerika, Asien und Afrika.

Gründung: 2006
Gründer: Pascal Christiaen, Felix Rädel, Christian Wenzel
Website: www.volunteerworld.com

#4 richtiggutbewerben.de – Deutschlands größte Plattform für Bewerbungsghostwriting

Zugegeben, richtiggutbewerben.de ist das Startup der Betreiber dieses Blogs. Trotzdem möchten wir unser Düsseldorfer Startup nicht ungenannt lassen. Laut Focus Magazin (Dezember 2017) gilt es als einer der besten Arbeitgeber in Deutschland und hat den Bewerbungsmarkt grundlegend aufgemischt. Zeit & Nerven sparen, die Bewerbung einfach schreiben lassen statt sich selbst damit zu beschäftigen? Kein Problem mit richtiggutbewerben.de. Die Online-Plattform wurde als Düsseldorfer Startup 2014 von den Brüdern Bilal & Adil Zafar gegründet.

Gründung: 2014
Gründer: Bilal (CEO) & Adil Zafar (CTO)
Website: www.richtiggutbewerben.de

Fazit: Startups in Düsseldorf gibt es viele. Einige interessante haben wir in diesem Artikel vorgestellt. Die Landeshauptstadt des größten und wirtschaftlich bedeutendsten Bundeslandes in Deutschland war früher fast ausschließlich von Industrie und Chemie geprägt, was auch heute noch einen wichtigen Wirtschaftszweig darstellt. Mittlerweile drängen jedoch immer mehr junge, innovative Online-Unternehmen in den Markt, krempeln diesen teilweise radikal um und tragen so zum weiteren wirtschaftlichen Fortschritt bei.

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Viele Unternehmen wissen, dass sie von jungen Arbeitskräften profitieren. Hier 10 Gründe, warum die unter 30-Jährigen einfach die besten Mitarbeiter sind.

1. Offen für neue Wege

Unter 30-Jährige sind nicht so eingefahren wie Leute, die schon mehrere Jahrzehnte im Beruf sind. Junge Leute bringen frischen Wind und neue Ideen mit. Sie brechen alte Strukturen auf und zeigen den alten Hasen, dass Neues besser sein kann.

2. Viel höhere Motivation

Junge Menschen sind in der Regel viel motivierter als die älteren Kollegen. Unter 30-Jährige haben noch viel vor und wollen aufsteigen: Da heißt es, Gas geben und motiviert zur Sache gehen. Denn sie wissen, dass die Konkurrenz niemals schläft.

3. Nur 9-to-5? Come on!

Ob es darum geht, ein Projekt fertig zu stellen oder mal eine Nacht durchzuarbeiten: Wer jung ist, ist einfach auch mal in der Lage, für ein Projekt mehr als 9-to-5 zu geben.

4. Lasst uns neue Wege gehen

Jeder kennt den grauhaarigen Kollegen, der es „immer schon so gemacht hat“. Damit muss Schluss sein! Die jungen Mitarbeiter sind nicht nur bereit, eigene neue Ideen einzubringen – sie lassen sich auch darauf ein, wenn von außen Verbesserungsvorschläge kommen. Denn sie wissen: Wer stehen bleibt, hat bereits verloren!

5. Es gibt kein „Ich“ in einem vernünftigen „Team“

Die Kollegen unter 30 wissen, dass es nicht darauf ankommt, immer alleine hervorzustechen. Das Team muss erfolgreich sein und funktionieren. Und wenn man dabei hervorragende Arbeit leistet, wird es sich lohnen. Ältere Arbeitnehmer sind dagegen schnell wütend, wenn ihre Vorschläge übergangen werden. Einzelbüro, einzelner Schreibtisch – das sind Einzelkämpfer, die nicht weiterkommen werden.

6. Probleme sind da, um gelöst zu werden

Ein unvorhergesehenes Problem tritt auf? Da kommen die älteren Menschen trotz ihrer Erfahrung gerne mal ins Straucheln. Der Mittzwanziger freut sich: Abwechslung ist immer gut! Jung sein heißt auch, neue Probleme anzunehmen und diese schnell und effizient zu lösen.

7. Technisch immer auf der Höhe

Digital Natives sind immer gerne gesehen, weil sie mit dem Internet, Smartphones und der modernen Software aufgewachsen sind. Und was haben alle Digital Natives gemeinsam? Richtig, sie sind jung. „Sag mal, mein Drucker spinnt schon wieder und mein Computer geht nicht an, kannst du da nicht schnell mal helfen? In meinem Alter lern ich das nicht mehr…“ Jeder junge Mitarbeiter hat diese Sätzen sicherlich schon dutzendfach gehört.

8. Neue Aufgaben, aber schnell

Neuer, schneller, weiter! Keine Herausforderung ist für die jungen Kollegen groß genug, keine Stelle, die sie nicht ausfüllen können. „Ob ich mir die Aufgaben nach der Beförderung zutraue? Aber sicher!“ Junge Mitarbeiter einzustellen heißt auch, sich auf ein neues Tempo einzulassen.

9. Mein Job, mein Unternehmen, mein Leben

„In ein paar Jahren bin ich in Rente und raus aus diesem Laden.“ Ältere Kollegen zählen oft nur noch die Tage bis zur Rente. Für die unter 30-Jährigen ist der Job mehr als ein Ort, an dem man täglich seiner Arbeit nach geht und von dem am Ende des Monats Kohle aufs Konto bekommt. Die jungen Berufseinsteiger identifizieren sich noch mit dem Job und freuen sich über den Erfolg „ihres“ Unternehmens – denn sie wissen, sie haben entscheidend dazu beigetragen.

10. Global denken – Global arbeiten

Egal wie groß das Unternehmen ist: Es gibt keinen Grund, neue Märkte außen vor zu lassen. Die jungen Mitarbeiter sind in einer globalisierten Welt aufgewachsen und wissen genau, dass ein Blick über den Tellerrand für den Erfolg der Firma entscheidend sein kann.

Fazit:

Auf junge Mitarbeiter kann und darf kein Unternehmen verzichten. Alte Eisen und deren Erfahrungen sind zwar wichtig, aber frischer Wind ist überlebenswichtig. Die unter 30-Jährigen sind motiviert und hungrig, den Arbeitsmarkt zu übernehmen: Sie bringen neues Fachwissen mit und zeigen neue Wege für jeden Arbeitgeber mit.

Tipp: Wer frisch auf dem Arbeitsmarkt starten will oder einfach eine neue Herausforderung sucht, kann dafür bei www.richtiggutbewerben.de perfekte professionelle Bewerbungsunterlagen erstellen lassen.

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jobspotting

Lust, beruflich in die Startup-Welt einzutauchen? Dann gibt es hier Tipps, was man tun sollte, um den Startup-Job an Land zu ziehen.

Startups sind insbesondere bei jungen Leuten unglaublich beliebt. Sie versprechen spannende Aufgaben, innovative Prozesse, viel Freiheiten sowie einen großen Gestaltungsspielraum und setzen sich damit von traditionelleren Unternehmen oder Konzernen ab. Beim Bewerbungsprozess gilt ähnliches: Wer sich auf einen Startup-Job bewirbt, sollte die gelernten Regeln hinter sich lassen. Inwiefern sich das Einstellungsprozedere in Startups vom herkömmlichen Bewerbungsweg unterscheidet und was man tun sollte, um dabei Erfolg zu haben, erfährt man hier.

Auf das Netzwerk kommt es an

Wer im Startup anheuern will, der sollte in seinem Freundes- und Bekanntenkreis davon erzählen. Eine aktuelle Bitkom-Umfrage hat gezeigt, dass drei Viertel der Gründer bei der Suche nach neuen Leuten auf Empfehlungen aus ihrem Netzwerk setzen.

Also aktiv auf Facebook, XING, LinkedIn, Twitter und Co. werden, bei Freunden, Kollegen oder ehemaligen Vorgesetzten nachfragen und sich bei spannenden Unternehmen vorstellen lassen. Die Chancen, dass man auf diesem Wege erfolgreich an den Startup-Job kommt, sind relativ hoch.

Bloß keine Standardbewerbung!                                                               

nerviger job

Startup-Gründer brennen für ihre Idee! Sie hätten sie nicht umgesetzt, wenn sie nicht zu hundert Prozent davon überzeugt wären. Als Mitarbeiter eines Startups muss man ihre Begeisterung zwar nicht auf allen Ebenen teilen, aber man sollte die Ziele mittragen und eine gute Portion Leidenschaft mitbringen. Diese gilt es auch in der Bewerbung zu vermitteln. Deutlich machen, warum man selbst gerade von diesem Unternehmen oder Produkt begeistert ist. Aufzeigen, dass man sich nicht auf irgendeinen Job bewirbt, sondern aus bestimmten Gründen Teil genau dieses Teams werden möchte.

Freelancer-Arbeit übernehmen

Das Netzwerk ist für Startup-Gründer wie erwähnt enorm wichtig. Nicht selten rekrutieren sie daher Leute, mit denen sie schon zusammengearbeitet haben. Denn: Sie wissen bereits, welche Leistung diese Leute bringen, welche Persönlichkeit sie haben und ob sie ins Team passen könnten. Auch die Einarbeitungszeit zu Beginn fällt dadurch deutlich kürzer aus.

Daher sollte man sich fragen, ob man nicht nebenberuflich Projekte für ein Startup umsetzen kann oder als Freelancer startet. Auch man selbst profitiert davon. Man lernt das Team, das Unternehmen und seinen möglichen Aufgabenbereich kennen, bevor man vertraglich gebunden ist und kann entsprechend besser einschätzen, ob die Stelle wirklich die richtige für einen ist.

Auf ein Probearbeiten vorbereiten

Neben Freelance-Tätigkeiten ist Probearbeiten oder das Umsetzen von Projekten und Präsentationen als Teil des Bewerbungsprozesses im Startup nicht unüblich. Darauf sollte man sich daher einstellen. Zwar ist es ein Mehraufwand, doch es soll am Ende vermeiden, dass ein neuer Mitarbeiter schon nach kurzer Zeit die Segel wieder streicht. Denn seien wir ehrlich: In einem Vorstellungsgespräch lässt sich schwer einschätzen, was ein Bewerber wirklich kann und ob er den geforderten Aufgaben gewachsen ist.

Auf einen kurzen Bewerbungsprozess einstellen

Startups sind es gewohnt, auf geänderte Bedingungen flexibel und kurzfristig zu reagieren. Bei der Einstellung neuer Mitarbeiter ist das nicht anders. Meist muss eine Position sehr schnell besetzt werden. Von der Bewerbung bis zum Angebot vergehen manchmal keine zwei Wochen.

Der Vorteil für die Jobsuchenden ist, dass man entsprechend rasch Rückmeldung auf eine Bewerbung bekommt und auch eine Antwort, ob es mit der Stelle geklappt hat. Die Aussage “Von uns aus kannst du direkt morgen loslegen” ist auch nicht ungewöhnlich. Man sollte daher eine gewisse Flexibilität an den Tag legen.

Wenn man beispielsweise für den neuen Job umziehen muss, kann man bereits über kurzfristige Lösungen nachdenken. Ist es möglich für eine Weile bei Bekannten unterzukommen oder übergangsweise in ein möbliertes Zimmer zu ziehen? Kann man die Kündigungsfrist bei dem bisherigen Arbeitgeber verkürzen? Oder kann man nebenberuflich als Freelancer erste Aufgaben übernehmen?

Bereit sein, Verantwortung zu übernehmen

Im Startup werden Mitarbeiter meist ins kalte Wasser geschmissen. Es fehlen schlicht Zeit und Manneskraft, langwierige Einarbeitungen vorzunehmen. Außerdem tragen die einzelnen Leute in der Regel die Verantwortung für ihren Arbeitsbereich. Das heißt natürlich, dass viele Freiheiten und Gestaltungsmöglichkeiten auf einen warten. Gleichzeitig muss man lernen, eigene Entscheidungen zu treffen, auf sein Einschätzungsvermögen zu vertrauen und auch für mögliche Fehler gerade zu stehen.

Vor einer Bewerbung auf einen Startup-Job sollte man genau überlegen, ob man sich dafür gewappnet fühlt. Wenn ja, sollte man Ideen entwickeln, wie diese Bereitschaft und Motivation zur Verantwortung in der Bewerbung und im Job-Interview authentisch herübergebracht werden kann.

Die Kultur finden, die zu einem passt

Startup-Teams sind in der Regel relativ klein und legen Wert auf ihre gelebte Kultur. Umso wichtiger ist es, dass einzelne Mitarbeiter in das Teamgefüge passen, sich mit Werten und Zielen des Startups identifizieren können und sich in der Firma wohlfühlen. Bei der Suche nach einem Startup-Job sollte man darauf nicht bloß auf die Position oder die Aufgabenstellung achten, sondern versuchen herauszufinden, wofür das Unternehmen steht und wie die Gründer ticken. Eine Quelle für diese Informationen kann der Bekanntenkreis sein. Auch Auftritte in den Sozialen Medien vermitteln ein erstes Bild davon, wie es in dem Startup zugeht.

Wenn man zum Vorstellungsgespräch eingeladen wurde, sollte man sich zudem das Team vorstellen lassen (gehört meist sowieso zum Prozess dazu) und mit Gegenfragen versuchen herauszufinden, welche Kultur in der Firma herrscht.

Zugegeben, in jungen Unternehmen läuft alles etwas anders ab. Doch die Erfahrungen, die man dort sammelt, können enorm wertvoll sein. Also den ersten Schritt wagen und auf den Startup-Job bewerben! Es lohnt sich. Hier eine Liste von Startups in Düsseldorf.

Ein Gastartikel von jobspotting.com

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