Bewerbung im öffentlichen Dienst
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Eine Bewerbung im öffentlichen Dienst wird für viele immer attraktiver. Grund dafür: Die Laufbahn als Beamter bietet eine Menge Sicherheit und eine gute Versorgung im Alter. Allerdings ist es nicht so einfach, in dieses Arbeitsverhältnis zu kommen. Neben guten Qualifikationen und Skills, sollte auch deine Bewerbung im öffentlichen Dienst allen hohen Anforderungen entsprechen und einer Prüfung standhalten, damit du eine Chance bekommst, dich in einem persönlichen Bewerbungsgespräch zu präsentieren.

  • Wie tickt der öffentliche Dienst?
  • Wie kann ich mich dort bewerben?
  • Wie sollte der Schreibstil sein?

Initiative Bewerbung im öffentlichen Dienst? Meist aussichtslos!

Momentan ist keine Stelle ausgeschrieben. Bietet es sich da nicht an, einfach mal eine Initiativbewerbung abzuschicken und zu schauen, ob man damit nicht doch Glück hat? Für die Bewerbung im öffentlichen Dienst gilt hier ganz klar: Nein, fast keine Chance! Die meisten öffentlichen Stellen werden ausgeschrieben und dafür gibt es auch strenge Regeln, sodass nicht mal eben jemand spontan eingestellt werden kann. Initiativbewerbungen werden außerdem nur im seltensten Fall aufbewahrt, sodass man so auch keinen Vorteil hat. Dafür haben öffentliche Stellen gar nicht die Kapazitäten. Deshalb lieber die Mühe sparen, wenn man sich im öffentlichen Dienst bewerben will und abwarten, bis sich eine passende Stellenausschreibung ergibt.

Im öffentlichen Dienst kann man sich nicht initiativ bewerben!

Bewerbungsunterlagen: Ganz Oldschool mit WORD, dann ausdrucken.

Offline vor Online: Das gilt bei den allermeisten Bewerbungen im öffentlichen Dienst. Die meisten öffentlichen Stellen bevorzugen es, wenn die Bewerber eine klassische Bewerbungsmappe abliefern oder vorbeischicken. Diese sollte natürlich komplett und gut sortiert sein. Deckblatt der Bewerbung, Bewerbungsanschreiben, Lebenslauf, Anhang: Das ist der allgemeine Standard, ohne den man auch bei der Bewerbung im öffentlichen Dienst nicht weiter kommt. Aber: Ausnahmen bestätigen die Regel, wenn es darum geht, ob eine Bewerbung per E-Mail oder als ausgedruckte Bewerbungsmappe gewünscht wird. Man sollte also bei deiner Bewerbung im öffentlichen Dienst darauf achten, was in der Ausschreibung gefordert wird und sich daran halten.

Auf den Schreibstil achten

Bei der Bewerbung im öffentlichen Dienst sollte man seinen Schreibstil anpassen.

Je nachdem wo genau man sich bewirbt, sollte ein entsprechender Stil benutzt werden: Wer sich im Kulturbereich bewirbt, kann natürlich etwas Kreativität ins Anschreiben einfließen lassen, während im Bauamt vielleicht ein konservativerer Stil bevorzugt wird. Generell gilt aber, dass dein Schreibstil für eine Bewerbung im öffentlichen Dienst eher sachlich und formell sein sollte.

Bewerbung im öffentlichen Dienst? Ganz Oldschool meist wird die klassische Bewerbungsmappe sowie ein konservativer Schreibstil bevorzugt! Dies gilt vor allem auch für analoge Bereiche wie dem Straßenverkehrsamt.

Englische Bewerbungsunterlagen?

Ganz selten kommt es vor, dass Stellen im öffentlichen Dienst in englischer Sprache ausgeschrieben werden. Hier wird dann neben Cover Letter (=Anschreiben) auch ein CV, also ein englischer Lebenslauf verlangt. Dies dient meist dazu, die Englischkenntnisse der Bewerber für internationale Aufgaben zu prüfen. Allerdings ist eine englische Bewerbung im öffentlichen Dienst wie gesagt selten.

Formale Aspekte: Schlicht und sachlich bleiben

Auch in Sachen Gestaltung solltest du im öffentlichen Dienst eher nicht zu kreativ werden: Schriftart und Design der Bewerbung sollten eher schlicht bleiben. Als Schriftart sollte man die üblich genutzten Arten wie Arial oder Times New Roman (in Schriftgröße 10 bis 12) wählen. Das Design kann ruhig farbig sein, solange diese Farben nicht zu grell und auffällig sind. Allgemein ist aber zu empfehlen, dass das Design nicht den Inhalt überschatten, sondern unterstützen soll. Dies gilt bei der Bewerbung im öffentlichen Dienst genauso wie bei jeder anderen Bewerbung.

Profi-Tipp: Persönliche Angaben wie Familienstand, Geburtsdatum, Geburtsort etc. müssen nicht mehr in die Bewerbung, das war früher so. Oft werden Menschen deswegen auch unfairerweise diskriminiert und nicht zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Wenn man z.B. nicht in Deutschland geboren wurde oder zu alt zu sein scheint. Daher kann man diese Angaben einfach weglassen.

checkliste-bewerbung

Anforderungen des öffentlichen Dienstes beachten

Wenn es dann schließlich darum geht, die Bewerbung zu schreiben, sollten die Ausschreibung und die Anforderungen genau beachtet werden. Die Personaler der Stadt oder der Behörde möchten natürlich sehen, dass der Bewerber auch die gefragten Qualifikationen mitbringt. Dies muss auch im Anschreiben und der Bewerbung allgemein zum Ausdruck gebracht werden.

Bewerbungsgespräch bekommen – womit muss ich rechnen?

Oft wird im Vorstellungsgespräch im öffentlichen Dienst mehr Fachwissen abgefragt als in einem klassischen Unternehmen.

Wie viele Bewerber im öffentlichen Dienst zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen werden, hängt natürlich von der Anzahl der Bewerbungen ab, die eingegangen sind. Wenn man aber mit seinen Unterlagen punkten konnte und sichtatsächlich persönlich vorstellen darf, gilt es, vorbereitet zu sein. In vielen Gesprächen geht es direkt zur Sache und es kommt zu knallharten Auswahlfragen: Dabei wird nicht nur der Hintergrund des Bewerbers abgeklopft, sondern auch das Fachwissen getestet, das man mitbringt. Wie immer gilt auch hier, dass gute Vorbereitung alles ist.

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