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Arbeiten in der Schweiz? Für viele eine aussichtsreiche Alternative zur Jobsuche in Deutschland: Hat ein Personaler die Wahl zwischen zwei Stellenbewerbern, ist am Schluss aber auch für diejenigen, die in der Schweiz einen Job ergattern möchten, ausschlaggebend, wie die Bewerbungsmappe präsentiert wird. Ist diese vollständig oder fehlen wesentliche Elemente? Ist das Bewerbungsschreiben ansprechend und vor allem fehlerfrei geschrieben?

Nicht anders ist es in der Schweiz. Auch hier sollte man das Wort Bewerbung wörtlich nehmen und für sich selbst werben! Während sich die grundsätzlichen Vorgaben nicht unterscheiden, wenn man das Thema Bewerben in der Schweiz angehen will, gibt es doch kleine Besonderheiten, auf die man im Alpenland Wert legt.

Motivationsschreiben – ja oder nein?

Die Frage, ob das Motivationsschreiben ein alter Hut oder immer noch unverzichtbar ist, spaltet nach wie vor die Meinungen. Da einige Unternehmen ausdrücklich eines wünschen und andere wiederum den Schwerpunkt auf den Lebenslauf setzen, kann keine allgemeine Regel aufgestellt werden. Ist jedoch ein Motivationsschreiben gefordert, sollte der Bewerber vor allem darauf achten, aus der Masse herauszustechen. Statt auf abgegriffene Floskeln wie „Ich bin teamfähig“ zurückzugreifen, können die Soft Skills mit lebhaften Beispielen sowohl aus dem Berufsleben als auch aus dem privaten Bereich dargestellt werden. Das verleiht der Bewerbung eine individuelle Note.

Arbeiten in der Schweiz: Auf das Motivationsschreiben sollte man auf keinen Fall verzichten, wenn es explizit gefordert wird!

Lebenslauf – individuell, aber ohne Unterschrift

Dasselbe gilt für den CV: Es empfiehlt sich, keine standardisierten Lebensläufe zu versenden. Will heißen, dass dieser für jedes Stellenangebot individuell aufs Neue angepasst werden sollte, denn nicht jede Qualifizierung ist für jedes Jobangebot relevant. Ein individuell gestalteter und auf das Unternehmen zugeschnittener CV zeugt nicht nur von Motivation, sondern zeigt auch, dass sich der Bewerber mit der Firma auseinandergesetzt hat.

In der Schweiz ist es nach wie vor üblich, die persönlichen Kontaktdaten im Lebenslauf ausführlich darzulegen. Dazu gehören neben Name, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse auch Geburtsdatum sowie Nationalität und Zivilstand. Außerdem unterzeichnet ein Stellensuchender in der Schweiz seinen Lebenslauf nicht mit Unterschrift und Datum, wie es in Deutschland nicht nur typisch, sondern auch verbindlich ist.

Es gilt also: In Deutschland unbedingt den Lebenslauf unterschreiben, in der Schweiz nicht!

Bewerbungsfoto – eine Chance

Obwohl anonyme Bewerbungen auch in der Schweiz einen Ansatz für mehr Chancengleichheit bieten, schätzen es Schweizer Personalverantwortliche immer noch, wenn der Bewerbung ein Bewerbungsfoto beigelegt wird. Jedoch darf der Bewerber rechtlich gesehen frei entscheiden, ob er ein solches mitsendet oder in die Unterlagen einfügt. Natürlich muss dann mit den entsprechenden Konsequenzen gerechnet werden, denn ein (vor allem) professionelles Bild erhöht die Chancen auf ein Bewerbungsgespräch stark – und zwar auch dann, wenn nicht ausdrücklich eines verlangt wird.

Referenzen – entscheidend ist die Auswahl

Wichtig für die Jobsuche und zum Arbeiten in der Schweiz: Zusätzlich zu den Arbeitszeugnissen werden häufig Referenzpersonen angegeben. Diese dienen dem Recruiter einerseits als Bestätigung seines Eindrucks über den Bewerber. Andererseits können so weitere wichtige Informationen über Verhaltensweisen eingeholt werden. Referenzen müssen zwar nicht zwingend angegeben werden, können aber oft das Zünglein an der Waage sein. Die angegebenen Personen sollten sich in jedem Fall positiv an den Jobsuchenden erinnern. Private Kontakte eignen sich nicht als Referenz, da sie keine (objektiven) Aussagen bezüglich des Arbeitsverhaltens machen können. Deshalb werden ehemalige Vorgesetzte bevorzugt. Anstatt die Kontaktdaten der Referenzen direkt in der Bewerbung aufzuführen, kann der Vermerk „Referenzen auf Anfrage“ eingefügt werden.

Erst beim Vorstellungsgespräch werden dann die Namen bekanntgegeben. Natürlich sollten die gewählten Referenzen vorher informiert werden, dass sich jemand bei ihnen melden könnte.

Fazit: Arbeiten in der Schweiz – das muss man beachten!

Auch in der Schweiz gibt es nicht die perfekte Bewerbung. Was alles in ein vollständiges Bewerbungsdossier gehört, hängt oft vom Job selbst oder den Anforderungen des Unternehmens ab. Klar ist jedoch, je mehr Mühe ein Bewerber in seine Bewerbung steckt, desto größer sind auch seine Chancen, auf ein Gespräch eingeladen zu werden.

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Mentoring und Mentorenprogramme boomen: Sei es in der Ausbildung, dem Studium oder auch für neue Mitarbeiter in Unternehmen – viele junge Talente setzen darauf, sich von erfahrenen Mentoren helfen zu lassen. Doch wo liegen bei der Jobsuche die Vorteile, wenn man durch Mentoring Unterstützung erhält? Und wie können Mentoren konkret helfen, wenn es beispielsweise um Bewerbungsschreiben und Lebenslauf geht?

Mentoring bei der Orientierung: Wohin soll es gehen?

Gute Mentoren zeichnen sich darin aus, dass sie immer dann zur Seite stehen, wenn es Probleme gibt und man auf die Erfahrung von jemandem bauen möchte, der diese Probleme bereits bewältigen konnte. Gerade in der Jobsuche ist ein gutes Mentoring hilfreich, um den Blick auf die wichtigen Dinge zu lenken und optimal vorbereitet zu sein.

Ein Mentor nimmt einem allerdings nicht die Entscheidungen ab, sondern unterstützt mit Erfahrung und eröffnet mit neuen Blickweisen Wege, die vorher nicht sichtbar gewesen sind.

Der Vorteil: Bei einem gelungenen Mentoring passen Mentor und Mentee optimal zusammen. Der erfahrene Mentor steht an dem Punkt, an den der Betreute einmal gelangen möchte. Das heißt auch, dass das Wissen über Probleme und Stolpersteine vorhanden ist, um diese abzuschwächen oder komplett aus dem Weg zu räumen. Der Mentor kann also Hinweise und Tipps geben, die zur Orientierung in der Karriere beitragen. Die Frage „Wo soll es für mich hingehen?“ muss zwar jeder für selbst beantworten, doch mit jemanden aus derselben Branche an der Seite fällt dies in jedem Fall um einiges leichter.

Mentoren im Bewerbungsprozess: So kann man die Vorteile nutzen!

Wenn es dann aber um die Jobsuche geht, kann ein Mentoring konkrete Vorteile bringen. Schließlich besitzt der Mentor im besten Fall nicht nur eine gute Position, sondern auch Branchenkenntnisse. Dieses Vitamin B ist nicht zu verachten, sollte aber immer mit Bedacht eingesetzt werden. Schließlich soll nicht der Eindruck entstehen, dass der Mentee sich nur auf die Verbindung und Vorteile durch das Mentoring verlässt.

Allerdings kennt der Mentor im Normalfall natürlich andere Entscheider in wichtigen Positionen und kann dort vorsichtig anfragen und gegebenenfalls bereits die Bewerbung vorbereiten.

Mentoring in der Bewerbung: Wo erwähnt man den Mentor?

Doch eine Frage kommt immer wieder auf: Sollte man das Mentoring in der Bewerbung erwähnen? Und wenn ja, wie und an welcher Stelle?

Selbstverständlich kann man den Mentor in der Bewerbung nennen – und das kann definitiv einen entscheidenden Vorteil bringen. Das muss es allerdings nicht! Bei manchen Unternehmen oder auch individuellen Personalern kommt eine solche Erwähnung nicht besonders positiv an. Man sollte also immer behutsam in der Bewerbung sein und das Mentoring nicht in den Vordergrund rücken. Schließlich sollte der Bewerber im Fokus stehen, nicht die Leute, die er kennt.

Wer sich aber dazu entschließt, das Mentoring in der Bewerbung als Punkt aufzuführen, hat in der Regel drei mögliche Positionen: Im Anschreiben, im Lebenslauf und in einem Empfehlungsschreiben. Im Bewerbungsschreiben erfordert die Erwähnung des Mentors am meisten Fingerspitzengefühl, sodass es sich nicht anhört, als wolle man lediglich Beziehungen ausnutzen. Im Lebenslauf gibt es dagegen die Möglichkeit, das Mentoring beispielsweise wie ein Stipendium zu behandeln: Dabei sieht der Leser, dass sich der Bewerber bemüht und karrieretechnisch voran kommen will.

Die geläufigste Art, wie man den eigenen Mentor in der Bewerbung unterbringen kann, ist das Empfehlungsschreiben. Hierin schildert der Mentor kurz die Beziehung zum Mentee und erläutert, ähnlich wie in einem Arbeitszeugnis, weshalb er den Bewerber empfehlen kann. Dabei ist keine falsche Scheu gefragt: In den USA sind solche Empfehlungen (beispielsweise bei der Bewerbung um einen Collegeplatz oder ein Stipendium) absolut üblich – und auch im europäischen Raum kommen sie immer mehr in Mode.

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Tagtäglich überrascht die Wissenssendung Galileo die Zuschauer mit faszinierenden Bildern und zahlreichen spannenden Themen rund um Technik, Leben und skurriles Wissen. Nun stellte sich das Team von Galileo die Frage, wie das Prinzip von Bewerbungs-Ghostwritern funktioniert. Dafür haben sie einen Tag lang die Bewerbungsprofis vom Startup richtiggutbewerben.de in Düsseldorf begleitet und ihnen über die Schulter geschaut.

Ghostwriter schreiben die perfekte Bewerbung

Jeder kennt es: Man findet eine Stellenausschreibung, die zu einem passt und genau das verlangt wird, was man gelernt hat. Doch nun hängt alles von dieser einen Bewerbung ab.

Mann muss seine Fähigkeiten so verpacken, dass der Personaler merkt, wie motiviert man für diesen Job ist, ohne dabei übermütig oder gar arrogant zu wirken. Gar nicht so einfach.

Regeln, Gepflogenheiten und Vorgaben, welche Personaler an die Bewerbungen stellen, sind für Laien meist schwer zu durchschauen. Denn kaum jemand hat die Zeit, sich immer auf dem aktuellsten Stand zu halten. Muss man auch gar nicht mehr.

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Denn um Zeit und Nerven zu sparen, haben sich die Brüder Bilal und Adil Zafar genau diesem Phänomen angenommen. Wieso sollte es keine Ghostwriter für Bewerbungen geben, wie man es von Abschluss- oder Doktorarbeiten kennt? Deshalb gründeten sie im Jahr 2014 das Online-Startup richtiggutbewerben.de in Düsseldorf. Wie der Name schon sagt, erhält man hier richtig gute Bewerbungsunterlagen von Ghostwritern erstellt, um eben diesen einen Traumjob zu bekommen. Erfahrene Personaler, Buchautoren und Journalisten gehören zum Ghostwriter-Team und fertigen für jeden Kunden eine komplette individuell erstellte Bewerbung an – ohne langweilige Standard-Floskeln. Davon hat sich jetzt auch das Team von Galileo überzeugen lassen und hat dem Startup einen Besuch abgestattet. Doch wie kam es überhaupt zu der Idee?

Von Studenten zu Unternehmern

CEO Bilal Zafar hat Betriebswirtschaftslehre an der Universität Düsseldorf studiert. Aus einer studentischen Idee heraus entstand das Online-Startup. Dadurch, dass er früher oft von Kommilitonen gefragt wurde, ob er mal über deren Bewerbungen schauen kann, kam ihm die Idee. Mitgründer ist sein fünf Jahre jüngerer Bruder Adil, ein studierter Wirtschaftsinformatiker, der die Plattform komplett selbst programmiert hat. Bis die Seite im Juli 2015 online ging, schrieb Bilal die ersten Bewerbungen noch selbst. Mittlerweile übernimmt sein Unternehmen richtiggutbewerben.de die reine digitale Vermittlung, die Schreibarbeit übernimmt einer der Bewerbungs-Ghostwriter.

Karriereexperte & Startup-Gründer Bilal Zafar ist ein Digital Native, der außerdem sein breites Wissen teilt. Als junger Keynote-Speaker mit Berichten in renommierten Medien, wie n-tv, Focus Magazin, Sat.1 und jetzt auch Galileo, ist Bilal aus der Startup-Welt nicht mehr wegzudenken. Auch Startup-Größen wie Oliver Samwer oder Frank Thelen sind von den Gründer-Brüdern angetan.

Galileo (Prosieben) bei richtiggutbewerben.de / Archivbild vom Dreh mit n-tv

Das Angebot des Startups

Das Startup mit Sitz im Herzen Düsseldorfs bietet seinen Service in allen Bereichen der vielfältigen Berufswelt an.

Ob Ärzte, Ingenieure, Schauspieler oder Verkäufer, jeder bekommt hier seine perfekten Unterlagen. Über die komplette Bewerbung, Anschreibepakete oder die Erstellung des Lebenslaufes – bei dem breiten Angebot findet das richtige Paket.

Auch für ausländische Bewerbungen hat richtiggutbewerben.de Ghostwriter, die Profis auf dem Gebiet sind und die jeweiligen Standards kennen.

Galileo blickt hinter die Kulissen

Doch wie läuft der ganze Prozess überhaupt ab? Diese Frage hat sich auch das ProSieben Wissensmagazin Galileo gefragt. Das Team hat die Bewerbungs-Ghostwriter einen Tag lang begleitet und den Service unter die Lupe genommen. Vom Buchungsprozess bis hin zum fertigen Produkt. Galileo hat das Startup aus Düsseldorf mit einer weiteren Bewerbungsplattform verglichen. Wie das Ergebnis lautet konnte man Ende Januar im Rahmen eines Bewerbungsspecials bei Galileo sehen.

Direkt zu richtiggutbewerben.de

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Ein Studium ist die beste Grundlage für das spätere Berufsleben. Leider ist Studieren aber auch immer mit hohen Kosten und Ausgaben verbunden. Da nicht jeder das Glück hat, auf die finanzielle Unterstützung der Eltern bauen zu können, gehen die meisten Studenten einem Nebenjob nach. Während viele junge Leute früher klassische Tätigkeiten ausgeübt haben, wie z.B. Kellnern, Nachhilfestunden geben oder Kassieren im Supermarkt, gibt es heute dank des World Wide Webs eine Riesenauswahl an attraktiven und abwechslungsreichen, aber auch sehr skurrilen Jobs für Studenten. Wir haben die 10 ausgefallensten Studentenjobs zusammengestellt:

Studentenjob Nr. 1 – Schokoladenfabrik-Arbeiter

In einer Schokoladenfabrik zu arbeiten klingt erst mal nach einem richtigen Traumjob. Doch so wie in „Charlie und die Schokoladenfabrik“ kommt man hier leider nicht auf seine Kosten. Denn natürlich ist das Naschen in einer Schokoladenfabrik aus hygienischen Gründen verboten. Die Arbeit in diesem Studentenjob beschränkt sich hauptsächlich auf Fließbandproduktionen und auf das Sortieren und Verpacken der fertigen Schokoladen-Waren sowie Aushilfsarbeiten im Lager. Ein cooler Nebenjob ist es jedoch allemal.

Studentenjob Nr. 2 – Schlussmacher

Worüber wir in Matthias Schweighöfers Film „Der Schlussmacher“ herzlich gelacht haben, ist für einige Menschen der normale Berufsalltag. Da Trennungen nie schön sind, fürchten sich viele davor, ihrem Partner die schmerzhafte Botschaft persönlich zu überbringen. In diesem Fall springen professionelle Schlussmacher ein. Egal ob schriftlich per SMS oder Brief, telefonisch oder persönlich. Als Schlussmacher erleichtert man anderen Leuten die Trennung und kann dafür sogar mit bis zu 130 EUR pro überbrachter Nachricht belohnt werden.

Studentenjob Nr. 3 – Mystery-Shopper

Endlich. Der wahr gewordene Traum für die weibliche Nation: Bezahlt werden fürs Shoppen. Als Mystery-Shopper darf man in Geschäften einkaufen gehen und dabei undercover den Service, die Freundlichkeit und die Kaufberatung der jeweiligen Verkäufer testen. Die Sauberkeit und Ordnung sowie die Sicherheit vor Ladendiebstählen sind weitere Punkte, die im Beobachtungsbogen als Mystery-Shopper notiert werden sollten. Das Beste an diesem Studentenjob: Die gekauften Produkte darf man sogar behalten.

Studentenjob Nr. 4 – Claqueur

Dieser Beruf mag auf Französisch sehr gehoben klingen, heißt jedoch schlicht und einfach übersetzt: Beifallklatscher. Claqueure werden also dafür bezahlt, bei TV-Shows, Theatervorstellungen, Presseveranstaltungen etc. an bestimmten Stellen zu klatschen. Das restliche Publikum soll durch den Claqueur positiv gestimmt werden und natürlich auch in das Klatschen mit einsteigen. Denn es gibt ja wohl nichts peinlicheres als ein stillschweigendes Publikum.

Studentenjob Nr. 5 – Golfballtaucher

Für Wasserratten und Schwimmprofis ist Golfballtaucher der perfekte Studentenjob. Zugegeben, die Gewässer an Golfplätzen sind meist kalt und trüb und nicht selten begegnet man auf der Suche nach verschollenen Golfbällen Dutzenden Fröschen. Die Bezahlung als Golfballtaucher ist jedoch nicht schlecht – 0,30 EUR – 1,50 EUR pro Golfball geben die Besitzer gerne aus, um ihre verlorenen Schätze wiederzufinden.

Studentenjob Nr. 6 – Promilletester

Dieser Studentenjob bedient das Klischee des feierwütigen Studenten perfekt. Den ganzen Abend von Club zu Club ziehen und die Nacht durchtanzen für eine gute Bezahlung – klingt auch wirklich genial. Als Promilletester sollte man aber dennoch einen kühlen Kopf bewahren, denn man testet die ganze Nacht lang, in Polizeimontur, Clubbesucher auf ihren Alkoholgehalt. Natürlich steht hier der Spaß mehr im Vordergrund als der gemessene Pegel. Wer also Partys liebt, offen ist und gerne neue Leute kennenlernt, sollte sich eine Karriere als Promilletester durchaus überlegen.

Studentenjob Nr. 7 – Erschrecker

Auf dem Rummel Besucher mit Kettensäge verfolgen oder sich stundenlang in der Geisterbahn verstecken, um anderen einen Riesenschrecken einzujagen? Hinter den lebenden Geistern verbirgt sich sicher ein Student, der sich als kostümierter Erschrecker nebenbei sein Studium finanziert. Der Grusel-Job ist sehr spaßig und abwechslungsreich. Als Erschrecker sollte man aber auf jeden Fall Schauspieltalent mitbringen, immer volle Power geben und natürlich keine Angst davor haben, sich zum Affen zu machen.

Studentenjob Nr. 8 – Demonstrant

Demonstrieren für Geld? Was auf den ersten Blick sehr skurril klingen mag, ist tatsächlich ein beliebter Studentenjob. Gerade kleine Demonstrations-Gruppen engagieren häufig junge Leute, die ihnen bei Demonstrationen zur Seite stehen und sowohl verbal als auch körperlich unterstützen. Ziel dabei ist es natürlich, mehr Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit zu erregen und weitere Menschen anzulocken, die in die Demonstration mit einsteigen.

Studentenjob Nr. 9 – Schlangensteher

Wer hasst es nicht, irgendwo anzustehen und manchmal sogar stundenlang zu warten. Zum Glück gibt es sogenannte Schlangensteher, die das lästige Anstehen übernehmen. Sei es vor dem Store, um ein neues Handymodell oder eine Modekollektion zu ergattern oder beim Verkauf von Konzertkarten. Der Trend kommt aus Amerika. Viele Studenten stehen dort bis zu 9 Stunden an, um Lobbyisten einen Platz bei Kongressen freizuhalten. Das macht einen Stundenlohn von ca. 10 – 20 EUR fürs Nichtstun. Klingt zwar toll, aber als Schlangensteher hat man sicher auch mit einer Menge Fußschmerzen und Rückenschmerzen zu kämpfen.

Studentenjob Nr. 10 – Hausaufpasser

Eine Villa am Strand, ein modernes Penthouse in der Stadt und das alles umsonst? Ein Luxusleben ist nun auch als „armer“ Student möglich. Denn als Hausaufpasser ist Urlaub in luxuriösen Domizilen von wohlhabenden Menschen möglich. Einziger Haken: Man muss als Hausaufpasser die Räume sauber halten, den Garten pflegen und mit dem Hund Gassi gehen. Für 250 EUR pro Woche plus Luxusurlaub nimmt man das aber sicher gerne in Kauf.

Das war unsere kleine Exkursion in die Welt verrückter Studentenjobs. Es gibt noch viele weitere interessante Tätigkeiten für Studenten, die sich super im Lebenslauf machen. Wer also die Nase voll von klassischen und anstrengenden Studentenjobs hat, der sollte jetzt auf jeden Fall auf Jobsuche gehen und gehört vielleicht bald dann sogar auch zu den Studenten mit den 10 ausgefallensten Jobs.

4 Premium-Muster für Bewerbungslayouts herunterladen:

Ein Gastartikel von studenten.jobs

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Bewerbungsfoto Vorgaben: Es ist nicht immer leicht, das passende Bewerbungsbild auszuwählen. Schließlich möchte man sich in der Bewerbung immer von der besten Seite präsentieren. Welche Bewerbungsfoto Vorgaben es gibt und was man unbedingt beachten sollten, zeigt Netzwerk Photogenika in diesem Gastbeitrag:

Der erste Eindruck zählt – auch beim zukünftigen Arbeitgeber

Gerade am Anfang der Karriere ist der Lebenslauf allein meist noch nicht so sehr gefüllt, dass er direkt überzeugt. Ein ansprechendes Bewerbungsfoto, welches den gängigen Vorgaben entspricht, ist daher unbedingt zu empfehlen, um dem Recruiter oder Arbeitgeber ein rundes Bild vermitteln zu können.

Natürlich ist es nicht verpflichtend, ein Bewerbungsfoto zu verwenden. Allerdings ist es immer noch in Deutschland üblich – und Personaler und potenzielle Arbeitgeber finden es immer positiv, wenn der Bewerber sich auch bildlich vorstellt.

Wer Persönlichkeit in die Bewerbung steckt, kann dem Leser ein gutes Bild von sich selbst vermitteln. Man stelle sich vor, man wäre selbst in der Position und würde täglich viele Bewerbungen durchsehen und anhand dieser Unterlagen entscheiden müssen, wer zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wird – und wer nicht. Es ist also wahnsinnig wichtig, das Anschreiben und die Bewerbungsfotos individuell zu gestalten und aus der Masse herauszuragen. Denn zu Beginn wird erst einmal grob aussortiert. Ein professionelles Bewerbungsfoto zählt dabei immer noch zu den ausschlaggebenden Kriterien bei der Vorauswahl. Allerdings gibt es noch weitere Bewerbungsfoto Vorgaben, die man beachten sollte.

Bewerbungsfoto Vorgaben zur Kleidung – Hemd oder T-Shirt?

Dass die Kleidung für Bewerbungsfotos gepflegt und sauber sein muss, sollte jedem klar sein. Es lohnt sich auch, das Bügeleisen in die Hand zu nehmen, denn Falten oder einen verknitterten Kragen sieht man auch später auf dem Bild. Schwieriger ist es, sich zu entscheiden, was man für das Fotoshooting anziehen sollte. Grundsätzlich gilt: Jeder Bewerber sollte das anziehen, was man auch in ähnlicher Form zum persönlichen Bewerbungsgespräch anziehen würde. Provokante Outfits, knallige Farben, tiefe Ausschnitte oder starke Muster bleiben lieber Zuhause. Im Idealfall wählt man mehrere Kombinationen aus, die man mit zum Fototermin nimmt. Dann sollte der Bewerber zusammen mit dem Fotografen entscheiden, was auf den Bildern am besten wirkt.

Und wie bekommt man ein ausdrucksstarkes Bewerbungsfoto?

Als allererstes ist es wichtig, sich selbst zu überlegen, welche Art von Bewerbungsfoto für die Branche passend ist, in der man sich bewerben möchte.

Bewerbung im öffentlichen Dienst oder als Bankkaufmann? Dann ist ein klassisches und eher seriöses Bewerbungsbild die richtige Wahl. Wer sich eher im kreativeren Bereich bewirbt oder beispielsweise eine Bewerbung als Erzieherin in Betracht zieht, darf auf dem Bewerbungsfoto ruhig etwas lockerer und entspannter sein. Ein guter und professioneller Fotograf kann aber mit Sicherheit kompetent beraten und dabei helfen, den richten Stil und die richtigen Bewerbungsfoto Vorgaben zu finden. Auch das Outfit sollte zu dem Bereich und der restlichen Bewerbung passen. Der Fotograf leitet im besten Fall auch vor der Kamera an und schlägt unterschiedliche Posen vor – zum Beispiel stehend oder sitzend. Das Format und der Hintergrund sind ebenso nicht zu vernachlässigende Faktoren beim Bewerbungsfoto. Ein neutraler, klassischer Hintergrund ist nie eine schlechte Wahl.

Ein Tipp: Einige Fotografen bieten auch einen Sonderpreis für Azubis, Studenten oder Berufseinsteiger.

Bearbeiten von Bewerbungsfotos – darf man das?

Es gibt keine offiziellen Richtlinien zum Bearbeiten von Bewerbungsfotos. Man kann aber durchaus ein paar prinzipielle Regeln aufstellen:

1. Kein digitales „Überschminken“ im Bewerbungsfoto

Zu viel Nachbearbeitung kann mehr schaden als nützen. Wer absolut nicht mehr natürlich aussieht, wird spätestens beim persönlichen Bewerbungsgespräch überrascht angeschaut.

2. Dezentes Kaschieren ist im Bewerbungsfoto erlaubt

Kleine Makel, Pickelchen oder andere Unreinheiten dürfen natürlich wegretuschiert werden. Ein guter Fotograf sollte bei Bewerbungsfotos eine professionelle Nachbearbeitung für kleine Mäkel automatisch anbieten.

3. Keine Hintergrund-Fakes

Bewerbungsfoto Vorgaben für den Hintergrund? Auch wenn wir uns nicht mehr Mitte der 90er Jahre befinden, tauchen immer mal wieder Bewerbungsfotos mit farbigen Hintergründen oder Hintergründen mit starken Farbverläufen in Bewerbungsmappen auf. Das ist ein absolutes No-Go – wer einen spannenderen Hintergrund als die weiße Stoffwand beim Fotografen auf dem Bewerbungsfoto haben möchte, sollte einmal vor die Türe zu gehen oder vorab einen Platz für das Shooting aussuchen. Erfahrene Bewerbungsfotografen beraten hier gerne, welche Bewerbungsfoto Vorgaben es bezüglich Businessshootoings im Freien gibt.

Zu guter Letzt – das Bewerbungsfoto nach Vorgabe in die Bewerbung einbinden

Wenn das Fotoshooting erfolgreich absolviert ist, das Bild zur Zufriedenheit aller ausgewählt wurde und der letzte Feinschliff in der Nachbearbeitung erfolgt ist, dann muss es nur noch gut sichtbar in die Bewerbung eingebunden werden. Hierbei gibt es eigentlich nur eines zu beachten: Das Bild gehört auf das Deckblatt oder direkt in den Lebenslauf. Bewerbungsbild befestigen? Besser sollte man es direkt als Datei einfügen. Niemals sollte man das Bewerbungsbild im Anhang mitsenden!

Zusätzlicher Tipp: Auch wenn es keine offiziellen Bewerbungsfoto Vorgaben gibt, sollte man zwei Bilder vom Fotografen aussuchen. So kann man variieren, auch wenn sich das Design ändern. Dabei bietet es sich an, zwei unterschiedliche Formate zu wählen.

Und Achtung: Es empfiehlt sich auch, ein Bewerbungsfoto auszusuchen, dass man auch bei XING und LinkedIn verwenden kann. Ab und zu schauen sich Recruiter auch dort um – und da fällt es dann positiv auf, wenn es sich um ein professionelles Bewerbungsfoto handelt.

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