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Bewerbung als Arzt oder Assistenzarzt?

Eins vorweg: Wer sich für eine Bewerbung als Arzt entscheidet, blickt in das Gesicht eines Januskopfes; einer langwierigen und schwierigen Ausbildung stehen großzügig vergütete Karriereaussichten und ein fast garantierter Job in mehreren Bereichen gegenüber. Jährlich beginnt ein ganzer Schwarm von ca. 12.000 neuen Studenten ihr Studium der Medizin, etwa 10.000 von ihnen schließen ihre Unikarriere erfolgreich als Humanmediziner ab. Danach locken Einstiegsgehälter von mindestens 50.000 Euro im Jahr – doch nur für die, die auch mit einer guten Bewerbung als Arzt (oder Assistenzarzt) punkten können. Denn auch für Mediziner ist ein professionelles Bewerbungsschreiben und ein gut strukturierter und trotzdem kreativer Lebenslauf Pflicht! Premium-Muster als Download gibt es hierzu weiter unten.

Bewerbung als Arzt: Hohe Voraussetzungen

Auf die Plätze der jährlich 12.000 neuen Studenten bewerben sich über 40.000 Schulangänger, die mindestens ihr Abitur (mit herausragendem NC) in der Tasche haben müssen. Dementsprechend hoch sind die Voraussetzungen, um einen der heiß begehrten Plätze zu ergattern.

Wer dem Numerus Clausus nicht entspricht, kann entsprechend über die Wartezeitquote dennoch Medizin studieren. In diesem Fall muss man allerdings einige Jahre Geduld in Kauf nehmen, bevor man mit dem Studium loslegen kann. Hierbei gibt es Absolventen und angehende Studenten, die am Tag der Immatrikulation gerne mal bis zu 14 Halbjahre Wartezeit auf dem Zähler haben. Viele absolvieren in der Zwischenzeit eine weitere themenrelevante Ausbildung – beispielsweise in der Pflege.

Doch auch die Bewerbung als Arzt nach dem Studium ist anspruchsvoll. Nicht nur die Noten entscheiden – auch die Bewerbungsunterlagen sind wichtig. Die Bewerbung muss immer vollständig und individuell auf die ausgeschriebene Stelle zugeschnitten sein. Standardisierte Massenanschreiben sind selten von Erfolg gekrönt, da Personaler nicht nur die fachliche Qualifikation, sondern auch die Motivation honorieren – Fehler werden gnadenlos abgestraft:

Wer die perfekte Bewerbung abliefert, hat gute Chancen auf den Traumjob als Assistenzarzt oder Mediziner. Doch wer in einem so wichtigen Dokument wie der Bewerbung bereits patzt, dem wird auch keine saubere Arbeitsweise zugetraut. So jedenfalls die Gedanken von Recruitern oder Personalern.

Die wichtigsten Tipps und Tricks für die perfekte Bewerbung stellt Personalchefin Kristin Müller in ihrer Checkliste vor.

Langwierige Ausbildung vor der Bewerbung als Arzt

So langwierig die Wartezeit auf einen Studienplatz sein kann, so langwierig ist auch das Studium. In der Regel werden für das Studium der Medizin 12 bis 13 Semester benötigt. Diese Zeit gabelt sich in theoretische und praktische Abschnitte. Pflichtpraktika wie die sogenannte Famulatur und das Praktische Jahr geben erste Einblicke in den späteren Berufsalltag. Die Famulatur gabelt sich in drei Pflichtabschnitte zu je 30 Tagen. Das praktische Jahr ebenfalls in drei Pflichttertiale.

Hat das Berufsleben erst mal angefangen, startet man zunächst als Assistenzarzt und beginnt mit seiner Facharztausbildung. Hat man diese erfolgreich absolviert, kann man eine Karriere in der Klinik anstreben und auf eine Stelle als Oberarzt oder Chefarzt hinarbeiten. Eine Alternative ist die eigene Praxis oder der Quereinstieg in die Pharma-Branche als Berater.

Jobgarantie als Arzt?

In Deutschland werden nach der Unternehmensberatung Roland Berger bis zum Jahr 110.000 Ärzte fehlen und es wird zunehmend von einem Ärztemangel gesprochen. Besonders in ländlichen Gebieten und den kleineren Städten haben Kliniken zunehmend Schwierigkeiten, Stellen zu besetzen und dort niedergelassene Ärzte vor dem Ruhestand finden häufig keine Nachfolger.

In Deutschland gibt es aktuell etwa 2.000 Kliniken und 120.000 Arztpraxen. Zusätzlich gibt es viele Unternehmen in der Wirtschaft, die auf der Suche nach Humanmedizinern für diverse Berufsbilder sind.

So groß der Wettbewerb unter Ärzten in den Großstädten und renommierten Kliniken ist, so verhalten ist der Run auf Stellen in den beschriebenen Randgebieten. Sucht man für den Einstieg also nach Stellenangebote für Assistenzärzte, so hat man in vielen Fällen die Qual der Wahl.

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Gehalt als Mediziner: Welche Forderung kann man in der Bewerbung als Arzt stellen?

Nicht nur wegen der herausfordernden Ausbildung, sondern auch wegen der hohen Verantwortung kann man als Arzt mit einem Topgehalt rechnen. Sobald man im Berufsleben angekommen ist und in einer Klinik als Assistenzarzt startet, erwarten den frisch gebackenen Mediziner etwa 50.000 Euro Jahresgehalt, welches innerhalb der nächsten fünf Jahre gut und gerne um 10.000 Euro ansteigt. Bleibt man karrieretechnisch der Klinik treu, so kann man als Facharzt mit einem späteren Gehalt von durchschnittlich 84.000 Euro pro Jahr rechnen – als Oberarzt mit 114.000 Euro und als Chefarzt mit durchschnittlich 279.000 Euro. Der Rubel rollt also durchaus in den luftigen Höhen der Karriereleiter.

Lässt man sich als Facharzt nieder, so hängt der Verdienst von vielen Faktoren ab. Wo lässt man sich nieder, in welchem Fachbereich und wie wirtschaftet man? Wo ein Allgemeinmediziner einen Gewinn von 100.000 Euro im Jahr verzeichnen kann, freut sich der Radiologie über durchschnittlich 230.000 Euro.

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Was gibt es für Alternativen zur Bewerbung als Arzt?

Es bleibt dem Mediziner von heute nicht nur die Wahl, ob man Karriere in der Klinik machen möchte oder sich als Facharzt niederlässt, sondern auch, welches Berufsbild das Richtige ist. Die Bewerbung als Arzt im Krankenhaus ist dabei nur eine Möglichkeit von vielen!

Besonders beliebt ist die Anstellung in der Pharmabranche mit überdurchschnittlichem Gehalt und geregelten Arbeitszeiten. Daneben sind jedoch auch die Forschung und Medikamentenentwicklung,  die Tätigkeit als Unternehmens- beziehungsweise Pharmaberater oder der Medizinjournalismus interessante Berufsfelder.

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Ein Gastartikel von praktischarzt.de